Von der Farm direkt in die Tasse

Direkt

Mit unserem Projekt ermöglichen wir den Bauern in ISULE einen direkten Marktanschluss in die Schweiz. Wir sind der Ansicht, dass der direkte Handel eine echte Chance bietet, Produzenten und Konsumenten näher zusammenzubringen.

Nachhaltig

Biodynamischer Anbau liegt uns am Herzen. Der Kaffee wird frei von Pestiziden oder Kunstdünger angebaut. Die Kaffeekirschen werden sorgfältig von Hand gepflückt und schonend weiterverarbeitet. Die Farm befindet sich in der Umstellung auf biologischen Landbau.

Fair

Durch den fairen Handel  geben wir den Bauern eine echte Perspektive. Zum vereinbarten Einkaufspreis fliessen zusätzlich bis zu 2 Franken pro Kilo an die Bauern zurück. Mit dem Geld wird die Infrastruktur erneuert und die Schulgelder für die Kinder bezahlt. 



Direct Trade Kaffee aus Westuganda

 ISULE liegt im Westen Ugandas am Fusse des Ruwenzori Gebirges an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Auf unserer Reise in diese entlegene Gegend haben wir den Kaffeebauer Exavier Bwanandeke und seine Familie kennengelernt. Er zeigte uns wie die Bauern die Kaffeekirschen pflücken, waschen, das Fruchtfleisch entfernen und danach zum Trocknen auslegen. Die kleine Kooperative in der Gemeinde ISULE in Westuganda produziert einen vorzüglichen, sortenreinen Arabica Kaffee. 

 

In Westuganda wird der Kaffee oftmals unter den Gestehungskosten an Zwischenhändler verkauft und mit anderen Sorten niedriger Qualität vermischt. Kaffee unterschiedlichster Qualität gelangen so in den Welthandel. Wir sind der Ansicht, dass der direkte Handel eine echte Chance bietet, Produzenten und Konsumenten direkt zusammenzubringen. Daher haben wir das Projekt Isulecoffee ins Leben gerufen. Mit unserem Projekt ermöglichen wir den Bauern einen direkten Marktanschluss und verbessern so nachhaltig die Arbeits- und Lebensbedingungen in ISULE.

Wir importierten den Single Origin ISULE Kaffee direkt in die Schweiz. Der Kaffee wird hier schonend geröstet und anschliessend luftdicht verpackt. Somit bleiben die fruchtigen Aromen bis in die Kaffeetasse erhalten. 


Anbaugebiet

Das Ruwenzori Massiv gehört wegen seiner hohen ökologischen Bedeutung zum UNESCO Weltnaturerbe. Bereits der griechische Geograf Ptolemäus berichtete von den legendären „Mondbergen“, wo angeblich der Nil seinen Ursprung hat. Mit dichten Flechten behangene Bäume und urwüchsige Pflanzen säumen den Weg zu einem der schönsten Naturparadiese Zentralafrikas.

 

Das Anbaugebiet befindet sich auf über 1'600 MüM. Trotz unmittelbarer Nähe zum Äquator ist das Klima angenehm mild und der Boden nährstoffreich. Diese idealen Verhältnisse begünstigen den Anbau von hochwertigem Arabica Kaffee. 

 

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Der Verarbeitungsprozess

An den steilen Hängen werden die Kirschen sorgfältig von Hand gepflückt und anschliessend auf der Farm aussortiert und gewaschen. Der Kaffee wird im sogenannten «semi washed» Verfahren verarbeitet. Nachdem das Fruchtfleisch in einem "Entpulper" entfernt wurde, werden die Früchte durch Reibung zwischen den Handflächen gereinigt. Danach werden die Bohnen in der Sonne getrocknet.

 

Der Kaffee ist die einzige Einnahmequelle der Gemeinde ISULE. Jeder zusätzliche Franken, den die Bauern pro Kilogramm erhalten, sichert das Einkommen für die Familien und somit auch das Schulgeld für die zahlreichen Kinder. 



Direct Trade - fairer geht es kaum

Im Durchschnitt wird der Rohkaffee 14 Mal gehandelt, bevor er bei uns in die Tasse tropft. Beim direkten Handel gibt es keine Zwischenhändler, keine Vermittler, keine Spekulanten. Einkäufer und Produzent vereinbaren direkt einen fairen Preis für den Kaffee. Es wird mehr Wert auf hochwertigen und ökologischen Anbau gelegt. Mehr Klasse statt Masse. Handelswege, Preise und Margen sind transparent und jederzeit einsehbar. Du weisst woher der Kaffee in Deiner Tasse stammt und wieviel wir dafür bezahlt haben. Fairer geht es kaum.